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Kampfhund in Mietwohnung!
(109 Wörter in diesem Text) (3711 mal gelesen) 
Der Vermieter untersagte seinem Mieter das Halten eines ausgewachsenen Bullterriers. In zwei Gerichtsinstanzen konnte der Vermieter seinen Anspruch durchsetzen.
In der Urteilsbegründung hieß es, daß das Halten von Kampfhunden viel Erfahrung und Sachkunde erfordert. Nicht jedermann
ist hierzu geeignet. Das Gericht zitierte ein Hundefachbuch, nach dem ein Bullterrier "in unkundigen Händen und falsch
erzogen zu einer gefährlichen Waffe werden kann, bei der man nie weiß, wann sie los geht". Da der Mieter eine besondere
Sachkunde bei der Hundehaltung nicht nachweisen konnte und sich die anderen Mitmieter durch das Tier massiv bedroht
fühlten, ordnete das Gericht die Beseitigung des Bullterriers an.
LG Krefeld, 2 S 89/96 Quelle: NJW-RR 1997, 332
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