Rechtsschutz: Konflikte mit Nachbarn und Vermieter
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Das tägliche Miteinander verläuft nicht immer konfliktfrei. Speziell, wenn es um Streitigkeiten mit dem Nachbarn oder dem Vermieter geht, landen die Auseinandersetzungen schnell vor Gericht. Und es gibt viel Konfliktpotenzial rund um die eigenen vier Wände. Etwa dann, wenn der Vermieter seine Rechtßchutzversicherung auf die Betriebskosten umlegen will und einen Verstoß der Mieter gegen die Hausordnung zu erkennen scheint.
Oder der Mieter sich durch die hohe Betriebskostenrechnung benachteiligt sieht und eine Mieterhöhung nicht anerkennen will. Und auch zwischen Nachbarn ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Kinder, das Grillen oder ein sorglos abgestelltes Fahrrad im Keller – Jahr für Jahr landen unzählige Konflikte vor deutschen Gerichten.
Und Mieter, die in solchen Fällen der Gegenseite unterliegen, müßen in der Regel tiefer in die Tasche greifen. Denn hier werden nicht nur die eigenen Anwaltskosten fällig, auch die Auslagen der Gegenseite fallen i. d. R. der unterlegenen Partei zu. Es gibt also mehr als einen Grund, sich im Rahmen einer Mietrechtßchutzversicherung abzusichern. Letztere übernimmt nicht nur die eigenen Anwalts- und Gerichtskosten, sondern deckt im Regelfall auch jene der Gegenseite.
Mietrechtschutz: Den Geltungsbereich im Auge behalten
Wer sich als Mieter im Rahmen einer Mietrechtschutzversicherung gegen das Kostenrisiko von Auseinandersetzungen absichern will, sollte auf mehrere Punkte achten. Dazu gehört einerseits der Geltungsbereich – sprich welche Fälle die Mietrechtschutzversicherung tatsächlich einschließt. Sind zum Beispiel auch Auseinandersetzungen gedeckt, welche sich auf Carport und Stellplatz beziehen?
Und wie sieht es in der Mietrechtschutzversicherung mit Leistungsaußchlüßen aus? Versicherte, die sich ohne Blick ins Kleingedruckte für einen Tarif entscheiden, erleben mitunter eine böse überraschung.
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